Verlag Heidi Franitza, Oberschwaigstraße 5a, 92237 Sulzbach-Rosenberg, Tel: 09661/ 81 11 01, Email: redaktion@rosenbladl.de
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Verstecken oder helfen? In Krisenzeiten erkennt man schnell seine wahren Freunde. Der Wahrheitsgehalt dieses Spruches zeigte sich in den letzten Wochen. Die Kommunalwahl war vorbei und anscheinend der Wähler bei so mancher Partei schnell vergessen. Die SPD organisierte wenigstens noch einen Einkaufsdienst. Zu den Helden dieser Zeit gehören aber eindeutig Stefan Thar und seine Mitstreiter, die sich aus allen Bevölkerungsschichten ohne jegliches politische Interesse zusammenfanden. Niemand bleibt in Sulzbach- Rosenberg allein. Für dieses Motto wurde von der Gruppe ein ganzer Maßnahmen-Katalog entwickelt. Es gibt (immer noch) einen sehr funktionellen Einkaufsservice. So mancher einsame Sulzbach- Rosenberger fand eine kleine Aufmerksamkeit in Form einer gefüllten Durchhalte-Tüte vor der Haustüre. Niemand soll in dieser Zeit alleine sein. Die Altenheime überraschten die umtriebigen Helferinnen und Helfer mit einem Blumengruß und Bildern, die von kreativen Kindern gemalt wurden. Die Kinder vom Ernst- Nägelsbach-Haus hatten arg unter dem Besuchsverbot zu leiden. Jetzt können sie sich mit dem von der Gruppe und Dagmar Kohl vom Bistro Zauberhöhle gespendeten Kickerkasten wenigsten etwas ablenken. Eine Spendenaktion für Gastro-Betriebe, eine Kuchenverkaufsaktion mit kostenfreier Lieferung und noch viel mehr organisierte Stefan Thar und seine Gruppe und führte allen deutlich vor Augen, welche Bedeutung echtes Krisenmanagement hat. Niemand bleibt alleine. Diesen Spruch beherzigte auch Tanja Weiß. Sie entführt im Internet jeden Tag Kinder und Erwachsene in die zauberhafte Welt der Märchen. Musikalische Grüße der Freiwilligen Feuerwehr Rosenberg und ein Sonntagskonzert des Posaunenchors des CVJM auf dem Kriegerdenkmal sind zwei weitere Beispiele für uneigennütziges Handeln. Liebe Leser, das ist Krisenmanagement, das ist soziales Krisenmanagement, wie es sich jede Stadt nur wünschen kann. Im Namen aller Leser, und wir denken, in diesem Fall im Namen aller Sulzbach-Rosenberger, überbringen wir all jenen, die sich selbstlos eingesetzt haben, ein herzliches Dankeschön. So langsam lockern sich nun die Lockdown-Maßnahmen. Hoffen wir, dass dieser Corona-Kelch jetzt an uns vorüber gegangen ist. Aber es wird bestimmt noch einige Zeit dauern, bis sich das Leben wieder einigermaßen normalisiert.
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